Endlich Feierabend, und was nun?

Atemlos durch die Woche hetzen. Ein Termin, eine Aufgabe jagt die nächste mit Dynamik zum Wochenende. Abrupt beendet Freitag dieses Hamsterrad und endlich ist Feierabend.

Planlos durch das Wochenende?

Warum nicht? Es gibt innerhalb der Städte grüne versteckte Oasen, ruhig, abseits des ruhelosen Verkehrs. Sogar sehr große Friedhöfe, die wie ein Landschaftspark gestaltet sind, bieten sich für Ruhe suchende Workoholiker an, sagen einige.

Abgelegene Ruheoasen verschwinden

Besonders am Wochenende suchen Städter abgelegene Orte, Natur. Natur ist schön, aber nicht mehr intakt. Sie unterliegt wirtschaftlichen Zwängen und was dieses Jahr noch eine grüne Erholungsoase ist, kann im nächsten Jahr schon mit Mauern zugepflastert sein.

Ruheoasen an kontinuierlichen Orten: Auf Friedhöfen.

Was an Natur und Ruheoase in der Stadt bleibt, das sind Friedhöfe. Während sie früher einzig und allein als Ruhepol zum Trauern dienten, nutzen inzwischen Städter mangels naher Naturangebote auch Friedhöfe, um sich dort vom Stress zu erholen.

Früher Friedhof, heute Wohlfühloase?

So propagierte jemand den Friedhof in Hamburg Altona. Bei diesem Friedhof, der größte in Europa, kann bei einigen auch das Gefühl des Wohlfühlens zwar aufkommen, doch primär sollte Friedhof das bleiben was er immer war eine Trauerhilfe: Ein Ort für würdiges, stilles Trauern, für diejenigen, um die, die auf dem Friedhof ihre letzte Ruhestätte haben. Ihnen gehört der Friedhof, auch am Feierabend. Störungen sind unerwünscht.

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