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Thailand – Auf der Bambusroute nach Phuket

8. August 2025

Der Februar – kalte Wintertage mit meist wenig Sonnenstunden. Bisher für mich immer ein Monat gewesen, gemütlich im warmen zuhause zu bleiben. Doch dieses Jahr wollte ich zum ersten Mal zu dieser Jahreszeit ins Warme fliegen, genauer gesagt nach Thailand. Zudem nicht ganz allein: Selina, eine Arbeitskollegin, wollte nun ebenfalls erste Erfahrungen mit Marco Polo Reisen sammeln. Die Tochtergesellschaft des Münchener Reiseveranstalters Studiosus bietet vier Rundreise-Reisevarianten an:

  • fĂĽr junge Reisende zwischen 20 und 35 Jahren (max. 25 Teilnehmer pro Reise),
  • fĂĽr Junggebliebene ab 35 Jahren (max. 25 Teilnehmer pro Reise),
  • Entdeckerreisen in der Mini-Gruppe (max. 12 Teilnehmer pro Reise) und
  • Individuell reisen ohne Gruppe.

Dabei handelt es sich immer um Bus-Rundreisen mit Anreise per Flugzeug, Bahn oder in Eigenregie.

Bisher hatte ich bei meinen vier Marco Polo Reisen jedes Mal eine super angenehme und offene Gruppe, als auch immer einen guten Guide, der uns sein Heimatland näherbrachte. So war ich auch dieses Mal optimistisch, dass Thailand ebenfalls eindrucksvoll werden wird.

Tag 1 und 2: Anreise nach Frankfurt und Flug nach Bangkok

Vollgepackt mit Koffer, Rucksack und Fototasche ging es am 07. Februar mittags mit der Bahn nach Frankfurt. Das Zug-zum-Flug-Ticket ist bei allen Reisen inkludiert. Um auf der sicheren Seite zu sein und möglichen Bahn-Ausfällen oder Verspätungen erst gar nicht in die Quere zu kommen entschieden wir uns eine Verbindung zu wählen, bei der wir bereits vier Stunden vor Abflug in Frankfurt ankamen. Alles verlief pünktlich und planmäßig und als wir am Check In-Schalter unserer Fluggesellschaft Thai Airways eintrudelten, lernten wir bereits den ersten Mitreisenden kennen, der uns am Kofferanhänger von Marco Polo Reisen erkannte. Nach der Sicherheitskontrolle hatten wir noch genügend Zeit, um mit einem alkoholischen Getränk auf die bevorstehende Reise anzustoßen, bevor wir am Abflug-Gate weitere Mitreisenden antrafen. Alle Mitreisenden hatten sich vorab bereits über eine Whatsapp-Gruppe austauschen können, nicht alle nahmen den Direktflug nach Bangkok, andere Reisende flogen ab München mit Emirates über Dubai. Um 20:15 Uhr war es dann so weit und wir konnten unser Flugzeug betreten. Von hier an nahm alles seinen Lauf, das Flugzeug hob pünktlich ab und nach einer Stunde Flugzeit bekamen wir bereits das Abendessen serviert. Im Anschluss wurde dann das Kabinenlicht ausgeschaltet, was viele nutzten, um einen Film zu schauen oder die Augen zu schließen. Einige Stunden später war inzwischen der Morgen angebrochen und somit Zeit für das Frühstück im Flugzeug. Weitere zwei Stunden später begann der Landeanflug auf Thailands Hauptstadt Bangkok. Dort um 13:45 Uhr angekommen durchliefen wir die Einreisekontrolle und holten unser Gepäck ab, bevor wir am Ausgang von unserem Reiseführer empfangen wurden. Im klimatisierten Reisebus, der uns die nächsten 14 Tage begleiten sollte, wurden wir ins Stadtzentrum zu unserem Hotel „Galleria 10“ gefahren. Hier hatten wir dann zwei Stunden Zeit um uns nicht nur an die tropischen Temperaturen, sondern auch an die Zeitumstellung zu gewöhnen. Selina und ich hatten jeweils Einzelzimmer für die Reise gebucht, was natürlich deutlich entspannter ist.

Am Abend trafen wir uns in der Lobby, fanden uns dann auch mit den Emirates-Reisenden zusammen und es stand das erste gemeinsame Essen auf dem Programm. In einem traditionellen, schönen thailändischen Restaurant probierten wir uns durch Jasminreis, Hähnchencurry, das Nationalgericht Pad Thai und Gemüse durch. Im Anschluss konnte sich die komplette Reisegruppe, ohne unseren Guide, noch auf einer Rooftop-Bar nahe unserem Hotel bei einem Absacker unterhalten und näher kennenlernen, ehe es uns aufgrund der Reisestrapazen dann gegen 23 Uhr auf die Hotelzimmer ging.

Tag 3: Sightseeing in Bangkok

Früh morgens ging es bereits raus aus den Federn, nach einem abwechslungsreichen Frühstück machten wir uns auf den Weg zur nahegelegenen Skytrain-Station. Von hier fuhren wir in wenigen Minuten zum Fluss Chao Phraya, an dem wir dann auf Langschwanz-Boot umsetzten. In einer 45-minütigen Flussfahrt sahen wir links und rechts zahlreiche Hotels und Einkaufscenter, sowie viele Warane (Riesenechsen), die sich auf den Flussmauern in der Sonne auf die faule Haut legten. Der nächste Halt war der ehemalige Königspalast mit seinen zahlreichen Tempeln zum Verweilen einlädt. Anschließend noch zum Wat Pho, in dem der riesige, golden verzierte, liegende Buddha beheimatet ist. Nach diesem Abstecher war es Zeit mit dem rustikalen Stadtbus wieder Richtung Hotel zu fahren, um im nahegelegenen Siam-Einkaufscenter uns mit dem Mittagessen zu stärken. Gesättigt hatten wir danach noch zwei Stunden Zeit zum Shoppen, in den zahlreichen Malls, die alle beieinander liegen und in denen man von der riesigen Auswahl überfordert wird.

Abends konnte jeder individuell entscheiden, wo man essen möchte, hier sind wir dann in Kleingruppen losgezogen, da unterschiedliche Essenswünsche und Zeiten bestanden. Der Abend ging nicht allzu lange, schließlich stand am nächsten Tag ein Ausflug am frühen Morgen an.

Tag 4: Ausflug nach Ayutthaya

Bis auf zwei Ausnahmen hatten alle den Ausflug zu den Tempelruinen der früheren Hauptstadt Ayutthaya gebucht. Nach einer knapp einstündigen Fahrt erreichten wir früh am Morgen die erste von drei Tempelanlagen, die erstaunlicherweise noch sehr gut vorzufinden waren. Man konnte natürlich an allen drei Anlagen lediglich erahnen, wie früher die Tempel aufgebaut waren. Zur Mittagszeit waren wir dann auch mit der dritten Anlage durch und fuhren nicht weit ins Restaurant, in dem es auch hier Reis mit verschiedenen Fleischsorten und einer Kokosmilch-Suppe gab. Im Anschluss Rückfahrt ins Hotel und der Rest des Nachmittags und Abend war wieder zur freien Verfügung. In einer Kleingruppe entschieden wir uns in den Lumphini Park und von dort nach Chinatown zu fahren. Der Lumphini Park bietet für Jogger ideale Bedingungen sich sportlich zu betätigten. Auch hier sind viele Warane gewesen, die sich gerade an einer Schildkröte verköstigten. Dann weiter nach Chinatown, wo wir etwas gebraucht haben, um ein passendes Restaurant zu finden. Nach erfolgreicher Suche und Verzehr der Speisen bummelten wir noch ein wenig durch das Viertel, bevor wir mit der Metro zurück ins Hotel fuhren. Früh ging es ins Bett, denn die Abfahrt am Folgetag wurde schon auf 7 Uhr gelegt.

Tag 5: Weiterfahrt in den Dschungel

Der Wecker klingelte bereits um 05:45 Uhr, noch kurz den Koffer wieder ordentlich packen und 45 Minuten später stand man schon am Frühstücksbuffet. Gestärkt wurden die Koffer in den Bus gebracht und pünktlich um 7 Uhr losgefahren. Eine insgesamt 3 ½ Stunden lange Busfahrt stand an, die unterwegs noch mit Zwischenstopps umrandet wurde. Der erste Halt war dann ein echter Hingucker: in Samut Songkhram findet der Markt auf den Bahngleisen statt – bis um 8:30 Uhr der Zug in den Kopfbahnhof der Stadt einfährt und alle Verkäufer innerhalb Sekunden ihren Stand zur Seite schieben müssen. Ein Spektakel, dass bei uns undenkbar wäre. Der Zug fährt zwar in Schrittgeschwindigkeit durch die Marktstraße, allerdings zum Anfassen der hunderte von Touristen. Lediglich weniger Zentimeter trennen Mensch von Maschine. Ist der Zug durch, werden die Stände wieder aufgebaut, keine 30 Minuten später fährt der Zug wieder aus dem Bahnhof heraus und das Szenario geht von vorne los: Stände wegräumen, Zug fährt durch die Menschenmassen durch und die Stände werden für den Rest des Tages wieder gerichtet. Lediglich morgens kann man sich dieses Schauspiel beobachten.

Für uns war dann Zeit weiterzufahren, zu einem Flusssteg, an dem wir per Langschwanzboot durch das Gewusel eines schwimmenden Marktes gefahren wurden. Hier konnten wir aussteigen und uns durch Textilien, Kunstgemälde und anderen Souvenirs durcharbeiten. Unser Mittagessen haben wir rustikal im Suppenteller über ein schwimmendes Koch-Boot eingenommen, danach wurde die Fahrt in unserem Reisebus wieder aufgenommen. Nach einer Fahrtzeit von 1 ½ Stunden kamen wir am Bootspier an, von dem wir erneut mit Langschwanz-booten in 15 Minuten zu unserer schwimmenden Unterkunft gebracht wurden. Das „River Kwai Jungle Rafts“ beherbergte uns für die kommenden beiden Nächte. Vorab hatte ich mich bereits über die Unterkünfte informiert, daher auch über das schwimmende Floß-Hotel. Hier konnte man bereits Rezessionen wie „hat keinen Strom“ oder „es gibt kein WLAN“ lesen. Selbst auf deren Homepage wird man informiert, dass die Beleuchtung der Zimmer nur mit Öllampen möglich ist. Vor Ort war dann alles halb so schlimm: im Empfangsbereich standen ca. 10 Steckdosen zur Verfügung, an denen sämtliche elektronische Geräte oder Powerbanks geladen werden konnte. Hier hatte man ebenso WLAN-Empfang, nur auf den Zimmern musste man sich etwas umgewöhnen.

Tag 6: Beschäftigung auf dem Fluss

In Bambus-Wänden war es bereits in den ersten Nächten eine komische Atmosphäre. Man hörte jedes Wort, was auf dem Flug gesprochen wurde und unter den Holzlatten am Boden hörte man laut das Fluss-Rauschen. Wie kann man sich hier tagsüber beschäftigen? Es gibt tatsächlich mehrere Möglichkeiten, wie z. B. sich im Fluss treiben zu lassen. Die Strömung ist nicht zu unterschätzen, es ist aber an mehreren Stellen des langen Hotel-Stegs möglich rechtzeitig sich aus dem Wasser zu ziehen. Die Alternativen sind Floating, also sich per Floß-Boot rumschippern zu lassen, oder per Standup-Paddel. So findet jeder eine Beschäftigung, selbst wenn es nur das Herumliegen und Bräunen in der Sonne mit einem interessanten Buch sein sollte.

Gekocht wird von den Einheimischen in einer kleinen überschaubaren Küche – aber ausgesprochen lecker. Die Preise für die Getränke sind hier sehr überschaubar, für kleines Geld bekommt man sogar akzeptable Cocktails.

Das Highlight am Morgen ist aber der Besuch von Wendy – einer alten Elefantendame, die im angrenzenden Dorf lebt und jeden Morgen mit ihrem Hüter den Gästen zum Frühstück Gesellschaft leistet. Wer möchte darf Wendy auch füttern, mit Obstresten wie Melonenschalen.

Leider hatte es einen Mitreisenden unserer Gruppe inzwischen so heftig erwischt, dass er die nächste Nacht im nahegelegenen Krankenhaus verbringen musste. Vermutlich ein Infekt hatte ihn flachgelegt und so war die Sorge in unserer Gruppe etwas größer, ob es vielleicht noch mehr erwischen sollte.

Tag 7: Waghalsige Zugfahrt und Thai-Kochkurs

Der letzte Morgen in unserem Floßhotel begann mit einer guten Nachricht. Unser Erkrankter darf das Krankenhaus verlassen und wird direkt ins nächste Hotel gebracht. Übrigens: die Versorgung und Übernachtung war für ihn echt günstig, lediglich 37,- € hat ihn die Überwachung im Krankenhaus gekostet.

Wir wurden nach dem Frühstück wieder per Langschwanzboot abgeholt und zum Pier gefahren, wo unser Bus bereits auf uns wartete. Dieser brachte uns zur nächsten Bahnstation, von hier fuhren wir mit der „Death Railway“ eine gute Stunde weiter. Der Zug ruckelt waghalsig über die Trasse am River Kwai, unterwegs erhielten wir von unserem Reiseführer Informationen über die tragische Geschichte dieser einmaligen Bahnstrecke.

Am Zielbahnhof angekommen wurden wir von unserem Bus in eine Kochschule gebracht, hier durften wir in traditionellem thailändischem Gewand drei landestypische Thai-Gerichte kochen und dabei von einer ausgebildeten Köchin ein paar Tricks erlenen. Selbstverständlich konnten wir unser Selbstgekochtes im Anschluss auch probieren und waren mit den Ergebnissen positiv überrascht.

Zum Sonnenuntergang erreichten wir unser kleines, modernes Hotel, welches nur zur ĂśberbrĂĽckung der Strecke diente.

Tag 8: Filmreife BrĂĽcke und der Strand ruft

Morgens ging es zur legendären Brücke am Kwai, die schon Bestandteil des berühmten Films „Die Brücke am Kwai“ war. Nach einem kurzen Spaziergang auf der Brücke stiegen wir in den Bus, eine lange Fahrt stand an mit dem Ziel Pranburi, einer wunderschönen Stadt direkt am Strand des Golfs von Siam.

Tag 9: Ausflug in den Nationalpark

Ein freier Tag am Strand oder einen Ausflug in den Sam-Roi-Yot-Nationalpark stand heute zur Auswahl. Fast alle entschieden sich für letzteres und so erlebten wir per Boot das Fischerdorf Bang Pu, danach legten wir an den Stränden des Nationalparks zum Landgang an. Zu Fuß ging es steil hinauf (Höhendifferenz 450 Meter) bis zur spektakulären Phraya-Nakhon-Höhle mit ihrem Höhlentempel. Der Ausblick von da oben waren die Anstrengung aber definitiv wert, zumal danach für zwei Stunden lang das Meer zur Abkühlung auf uns wartete.

Spätnachmittags kehrten wir in unser Strandhotel zurück. Vor dem Hotel fand auf der Straße zum Strand ein Abendmarkt statt, mit vielen Essensständen, an denen wir uns durchprobierten. Nebenbei lief auf einer kleinen aufgestellten Bühne Live-Musik einer thailändischen Band. Wir verstanden zwar nichts, die Atmosphäre war zum Sonnenuntergang im Sand aber trotzdem sehr angenehm und entspannend.

Tag 10: Weiter Richtung SĂĽden

Nach zwei Nächten in einer sehr schönen Unterkunft ging es weiter südwärts: unterwegs Stopps am Teak-Tempel von Ao Noi, in dem wir von einem thailändischen Mönch gesegnet wurden, und am von unzähligen Affen bevölkerten Chong-Krajok-Berg. Wer den Affen zu lange in die Augen schaut wurde in die Flucht getrieben, die Affen können sich dadurch nämlich bedroht fühlen und wollen sich selbst schützen. Zum Schluss unserer Fahrt ging es auf den Berg Thong Chai, dort thront die Tempelanlage Wat Thang Sai – ein gigantischer Ausblick über die Küste erwartete uns dort oben. Von hier aus steuerten wir unsere nächste Unterkunft an – ebenfalls wieder direkt am Strand.

Tag 11: Schnorchel-Ausflug

Heute ein weiteres Stück Fahrt in den Süden, dabei starteten wir den Vormittag mit einem optionalen Schorchelausflug. Für mich war es etwas, was ich definitiv wahrnehmen wollte, schließlich liegen die letzten Schnorchel-Erfahrungen Jahre oder sogar schon Jahrzehnte entfernt. An drei vorgelagerten Inseln sprangen wir jeweils ins Wasser und erkundeten die Unterwasserwelt. Viele bunte Fische und noch ein paar gut erhaltene Korallenriffe wurden dabei für uns sichtbar. Das Mittagessen (Hähnchen mit gebratenem Reis) nahmen wir auf dem Boot ein. Im Anschluss fuhren wir zurück in den Hafen bzw. ließen wir uns fahren: unser Boot bzw. der Motor machte kurz vor der Küste schlapp und so wurden wir von einem anderen Boot in den Hafen abgeschleppt.

Abends hatten wir in unserem neuen Hotel erneut die Möglichkeit auf einem Nachtmarkt uns verköstigen zu lassen und den Sonnenuntergang direkt am Strand zu genießen.

Tag 12: Ein weiteres Highlight: der Khao-Sok-Nationalpark

Szenenwechsel: dicht bewaldete Kalkberge, tief eingeschnittene Täler, geheimnisvolle Seen und Flussläufe – der Nationalpark Khao Sok ist einer der schönsten in Thailand. Ebenso attraktiv war unsere Unterkunft, die sich über mehrere Meter Höhenunterschied erstreckte. In klimatisierten Holzhütten war es sehr urig, so dass man am Abend im Bett liegend jede Menge Tiere hören konnte.

Zu FuĂź durch den Dschungel

Nach einem guten Frühstück schlüpften wir in unsere Trekkingschuhe und erkundeten zusammen mit einem Ranger den Regenwald. Unter seiner Führung ging es durchs Pflanzen-dickicht, vorbei an kleinen Flüssen während auf den Bäumen kleine Äffchen herumsprangen und auch die ein oder andere kleine Schlange ersichtlich war.

Am freien Nachmittag erholten wir uns an einem der beiden Hotel-Pools und ließen uns in der Sonne bräunen. Die Abkühlung im Wasser war aber zwingend notwendig, anders konnte man die heißen Temperaturen nicht aushalten.

Tag 13: Letzter Halt: Phuket

Die letzte große Busfahrt stand an: knapp drei Stunden sollte die Fahrt zu unserem Endziel Phuket dauern. Wer wollte konnte unterwegs noch einen optionalen Ausflug zur „James Bond-Insel“ machen, der mit seinem markanten Felsen Schauplatz des 007-Films „Der Mann mit dem goldenen Colt“ war.

Wer darauf verzichtete fuhr direkt weiter nach Phuket. Dort angekommen erlebten wir tatsächlich eine andere Welt. Am Morgen noch im ruhigen Khao Sok-Nationalpark gestartet und Stunden später im Massentourismus überlagerten Phuket angekommen. Sofort sahen wir nicht nur den Unterschied, wir hörten ihn auch. Überall wo man hinging, hörte man ausschließlich russische Touristen, für diese ist Thailand und speziell Phuket als Badeziel noch eine interessante Alternative, da aufgrund des Ukraine-Krieges in Europa viele Länder Einreiseverbote für sie erteilte.

Den Nachmittag verbrachten wir am Strand und mussten schauen, dass wir trotz hunderten von Liegestühlen überhaupt noch eine freie Liege fanden. Nach einer kleinen Abkühlung im Meer teilte sich unsere Gruppe: ein paar schlenderten über den Nachtmarkt, andere wie auch ich fuhren ein paar Kilometer in das dort sehr bekannte „Simon Cabaret Theater“, um sich deren Show anzusehen.

Tag 14: Letzte Sonnenstunden und RĂĽckflug

Bis zur Abholung um 16 Uhr hatten wir noch einige Stunden zur Verfügung, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Beim Frühstück jedoch erstmal kein Genuss, da die russischen Hotelgäste leider nicht am Buffet mit Benehmen glänzten. Im Anschluss konnten wir am Hotelpool oder am Strand nochmal entspannen, ehe uns am Nachmittag der Transfer-Shuttle zum Flughafen in Phuket brachte. Von dort ging es um 19:30 Uhr erstmal zurück nach Bangkok, dort hatten wir einen Aufenthalt von 2 ½ Stunden bis zu unserem Anschlussflug nach Frankfurt.

Tag 15: RĂĽckkehr in Deutschland

Nach einem knapp 11-stündigen Flug landeten wir frühmorgens um 6 Uhr in Frankfurt. Am Gepäckband, an dem wir leider über eine Stunde auf unser Gepäck warten mussten, verabschiedeten wir uns dann von unseren Mitreisenden und stiegen in die Züge nach Hause.

Ein sehr beeindruckender Urlaub, mit zahlreichenden Erlebnissen, ausgezeichnetem Essen und vielen neuen Bekanntschaften geht zu Ende.

Als Schlusswort kann ich diese Reise vollkommen empfehlen. Das Preis-/Leistungsverhältnis pass hier sehr gut und es ist ein sehr gutes und ausgewogenes Programm aus Unter-nehmungen und Erholung. Ein Land, das zudem mit seiner Natur, der Freundlichkeit der Einwohner und sehr guter Küche glänzt. Auch wenn es bereits die fünfte Reise nach Thailand war, war es hier eine Route, die ich bisher noch nicht kannte und die mich wie bereits den bekannten Rest des Landes weiter faszinierte.

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